Permakulturgarten Lichtenstein - Schwäbische Alb

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roccalana
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Re: Permakulturgarten Lichtenstein - Schwäbische Alb

Beitrag von roccalana » So Jan 28, 2024 08:06

Und als plus:
von der Wildrose "Rosa Canina" gibt es die besten Hagebutten.
LG Roccalana
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Manu
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Re: Permakulturgarten Lichtenstein - Schwäbische Alb

Beitrag von Manu » Fr Feb 02, 2024 16:44

Danke für euer Antworten.
Ob die Jute bzw. Sisalschnur hilft, die Rehen von den jungen Bäumchen fernzuhalten, wird sich schon zeigen.

Eine neue Idee ist mir gekommen, kurz nachdem ich den letzten Beitrag geschrieben hatte, diese habe ich aber noch nicht ausprobieren können. Dabei lässt man einen Ring aus wildwachsenden Gehölzen um eine Baumscheibe herum entstehen und erst wenn die jungen Gehölze hoch und dick genug sind, schneidet man sie auf z.b. auf 1. m Höhe ab und pflanzt in die Mitte den gewünschten Baum. Anschließend zieht man ein bisschen Schnur, Draht, oder frische Hasel- o. Weidenstöcke um die wilden Gehölze und so erhält man quasi einen lebenden Zaun. Ich könnte mir auch vorstellen, einen Weidenring um einen Obstbaum zu pflanzen und diese dann miteinander zu verflechten, wie man das z.b. bei einem Haselhaus tut.
Es ist wohl eher der Aufwand, so etwas für einen einzigen Obstbaum oder Nussbaum einzurichten, der es eher fraglich macht.
Am effektivsten scheint es mir, die Natur direkt zu kopieren. Wenn ich mir die Wildgehölzhecke anschaue, dann sieht man dort nur wenige Bissspuren an den Sträuchern und Bäumen. Ich denke, es könnte ausreichen, einfach ein paar Dutzend Stöcke um den Baum in den Boden zu stecken oder aber für ein paar Jahre im Radius von 2m um den Baum, junge Gehölze einfach stehenzulassen und dort auch nicht mehr zu mähen. Tut man letzteres 2 - 3 Jahre vorab, findet man unter den jungen Wilden vielleicht ja sogar eine geeignete Unterlage zur Veredelung.


Heute ist übrigens ein neuer Baum bei mir angekommen, den ich morgen pflanzen möchte.
Es ist eine Mispel auf einem Halbstamm.

Heute zeige ich euch aber eine andere Baumpflanzung, eine Strauchpflanzung und den neuen Schutz für den halb toten Sanddorn, der es hoffentlich doch nochmal schafft.
Auf diesem Bild findet ihr u.a. einen Pekannussbaum, der viel kleiner hier ankam, als ich gehofft hatte. Aber so ist es halt.
Beet Übersicht 1.JPG
Beet Übersicht 1.JPG (854.25 KiB) 517 mal betrachtet
Der große Katzenkopf, eine Birnensorte, hat es leider nicht geschafft, sie wollte zu Beginn des Jahres keine Blätter mehr tragen und es kamen auch keine mehr.
Ich habe die wilden Erdbeeren als Unterpflanzung im Verdacht, diese sind sehr stark gewuchert, so dass ich es durchaus für möglich halte, dass wilde Erdbeeren, anders als Kulturerdbeeren für die Unterpflanzung ungeeignet sein könnten. Weiter dachte ich, dass ich anstelle einer neuen Birne stattdessen die Vielfalt im Garten erhöhe und deshalb ein bisschen näher am Beet ein Pekannussbaum von der Ackerbaum-Baumschule gepflanzt. Später soll noch ein Zweiter für die Kreuzbestäubung folgen, denn vor Ort ist das der Erste seiner Art.
Es gibt in Lichtenstein sogar einen Nussbaumweg, da stehen allerdings nur Haseln und Walnüsse. Als ich gerade das Grundstück gekauft hatte, schenkte ich den Betreibern übrigens einen Topf voller keimender sibirischer Zirbelkiefern, in der Hoffnung, sie können damit den Nussbaumweg bereichern. Ich hoffe aber auch, dass die Lichtensteiner das hier lesen und neben den Wal- und Haselnüssen vielleicht auch noch ein paar Pekannussbäume pflanzen. Ich überlege derweil noch einen Platz für einen oder zwei Königsnussbäume freizuhalten, bin mir hier aber unsicher bezüglich der Winterhärte.
Beet Übersicht 2.JPG
Beet Übersicht 2.JPG (872.12 KiB) 517 mal betrachtet
Die Aronia ist selbst aus Samen hochgezogen und jetzt im dritten Jahr. Es sind 2 im Beet und an die Stelle des toten Katzenkopf soll eine dritte gepflanzt werden.
Alle mit Erfolg selber hochgezogen. Leider sind es auch die einzigen Gehölze bei denen das geklappt hat. Sie zeigten sich stets sehr robust.
An den Stachelbeeren erkennt man derweil, dass der Boden irgendwie immer noch sehr nährstoffarm ist, ab und zu gibt es etwas zu naschen, aber viel hing bisher nicht daran.
Aber die Beeren, die es gab, waren äußerst köstlich und wohltuend.
Der neue Schutz für den Sanddorn, bringt der Pflanze hoffentlich die Ruhe, die sie braucht, um groß und stark zu werden.
Der Sanddorn scheint ohne Schutz chancenlos zu sein. Auch Sanddorn 1 ist in Gefahr, alles unterhalb von 1m ist tot. Nur darüber trägt er Blätter. Auch hier habe ich den Schutz verstärkt. Der Polmix den ich letztes Jahr holte, ist leider gestorben und er wurde durch einen neuen, direkt mit einem Draht geschützt ersetzt. Auch hier wollten Tiere schon knabbern, sie haben es fast geschafft, den Draht herunterzuziehen, weshalb ich sogar den Drahtzaun nochmal zusätzlich mit Stöcken im Boden verkeilt habe.


An Erfolgen kann ich vor allem ein Freiland-Tomatenexperiment nennen, das ich über die warme Jahreszeit gemacht habe.
Ich grub sie in Maulwurfhügel bzw. Wühlmaushügel ein. Es handelte sich um sizilianische Tomaten eines mir bekannten Italieners, die, wie er sagte, dafür bekannt sind, besonders wenig Wasser und Nährstoffe zu brauchen. Sie sind so groß wie normale Strauchtomaten aus dem Supermarkt, haben aber die Eigenschaften einer Fleischtomate und schmecken sehr köstlich. Es funktionierte. Ich konnte die Tomaten nur 1 Mal in der Woche gießen und sie hatten selbst bei größter Hitze und Trockenheit kein Problem auf dem Südhang. Ich konnte in der Saison jede Woche ein paar Tomaten ernten und zuhause dem Salat zufügen. Auch 2 Cocktailtomaten standen in den Erdhäufen, die ich mit 10cm dickem Mulch schützte, wie auch die anderen Tomaten. Auch hier erntete ich ein paar rote Früchte. Besonders überraschend waren aber vor allem die Sizilianer, ich dachte eigentlich, dass sie keine Chance haben, und ich hatte einfach ein paar übrig und wusste nicht, wohin mit ihnen. Einen Sortennamen konnte mir mein Bekannter nicht geben. Jetzt besitze ich aber das Saatgut dieser Sorte, von den Pflanzen die ich im Freiland vor Ort angebaut habe, und nenne sie "Schwäbische Sizilianer".
Bilder habe ich aber keine gemacht, da ich im Sommer keine Lust dazu hatte, irgendetwas darüber zu schreiben.


Hier noch ein Panoramabild mit dem neuen Sanddornschutz.
Der Sanddornschutz mit Panorama.JPG
Der Sanddornschutz mit Panorama.JPG (939.09 KiB) 517 mal betrachtet

Der Bach ist nicht das Idyl, das er zu sein scheint
Der "Stahlecker Bach" so heißt der Bauchlauf vor Ort im Zellertal, ist auf den ersten Blick hübsch, aber nur wenn man seine jüngere Geschichte noch nicht kennt.
*Siehe das erste Bild in diesem Thread*
Auf meinem Land darf ich laut Gesetz leider keinen Teich graben, um das Klima etwas milder z.b. für potenzielle Königsnüsse zu gestalten. Es wird zwar als Naturschutz bezeichnet, aber eigentlich ist es ein Schutz für die Binnenschiffahrt. Erst dieses Jahr wurden 2 Brücken über dem Bach erneuert, beide Brücken bildeten kleine Wasserfälle hinter sich, die jetzt komplett begradigt wurden. Einige Jahre zuvor, kurz bevor ich das Land übernahm, ist schon der ganze Bach verwüstet worden. Es soll den Anwohnern nach ein Paradies aus zahlreichen kleinen Wasserfällen gewesen sein und dann ist ganz plötzlich, ohne jede vorherige Information, ein Bagger aufgetaucht und hat alle Wasserfälle platt gemacht, den Bachlauf begradigt und meinem Nachbarn, einem Ranchbesitzer nach, wurde der Bach auch vertieft, sodass das Schwemmland, welches das ganze Tal eigentlich sein müsste, nun auch keines mehr ist. Ebenfalls sollen dort zahlreiche Teiche im Tal zu finden gewesen sein, die man ebenfalls alle zugeschüttet hat und anschließend wurde dieser naturverwüstete Zustand unter Naturschutz gesetzt und gesagt, dass da nichts mehr verändert werden darf.
Kurz gesagt, das, was dort gemacht wurde und als Naturschutz gilt, könnte man auch als "Highway to Hell" bezeichnen. Also noch mehr kann man im Umgang mit der Natur eigentlich nicht falsch machen, wie das, was dort passiert ist, wenn man die Flora und Fauna erhalten will und trotz Klimaerwärmung nicht in einer Wüste hausen möchte und auf der anderen Seite, keine überfluteten Städte haben will.
Ich bin sogar ernsthaft am Überlegen, ob ich mit Absicht auf dieses falsche Naturschutzgesetzt keine Rücksicht mehr nehme und einfach einen großen Teich in mein Grundstück buddel.

Danke fürs Lesen.

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Carolyn
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Re: Permakulturgarten Lichtenstein - Schwäbische Alb

Beitrag von Carolyn » So Feb 04, 2024 00:38

Manu hat geschrieben:
Fr Feb 02, 2024 16:44
Anschließend zieht man ein bisschen Schnur, Draht, oder frische Hasel- o. Weidenstöcke um die wilden Gehölze und so erhält man quasi einen lebenden Zaun. Ich könnte mir auch vorstellen, einen Weidenring um einen Obstbaum zu pflanzen und diese dann miteinander zu verflechten, wie man das z.b. bei einem Haselhaus tut.
Ich versuche, ein Weidengebüsch in meiner Hecke für Palmkätzchen zu ziehen. Die Rehe sorgen seit Jahren dafür, dass sie niedriger bleiben als das Gras. :lol:
Weiden sind als Schutz vor Verbiss also eher ungeeignet. :wink:
Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird. (Winston Churchill)

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Re: Permakulturgarten Lichtenstein - Schwäbische Alb

Beitrag von Manu » Mo Feb 26, 2024 15:41

Danke Caro für den Hinweis, dass lebende, junge Weiden dafür eher ungeeignet sind.
Was aber auf jeden Fall geht, ist es, mit Weidenzweigen eine Art Korb um einen Baum zu bauen.

Da ich in Lichtenstein keine Weidenzweige oder andere ausreichend elastische Hölzer für den Schutz der Bäume zur Verfügung habe. (Z.b. Hasel oder Balsampappel)
Anders in Stuttgart, hier habe ich z.b. eine ausgewachsene Balsampappel nahe dem Haus und ringsum wächst massenhaft der Nachwuchs und die Landschaftsgärtner kommen kaum hinterher mit dem Entfernen. Darum habe ich das Holz selber geholt, ehe die Gärtner gekommen sind und habe daraus vor 2 Jahren einen Kompost geflochten, der immer noch hält.
Leider, leider, leider haben wir bei uns in Deutschland aber nichts, das mit den Dschungellianen vergleichbar ist, von denen manche so dehnbar sind wie Seile, weshalb man damit Äste zu ganzen Hütten und Häusern verknoten kann. Mit einer Lehm-Heu-Mischung lässt sich das dann noch veredeln.

Bei meiner neuen Mispel habe ich nun dagegen eine gewisse Struktur verwendet, um die Äste rings um den Baum zu platzieren, damit er in den ersten 3-5 Jahren vor Rehbissen geschützt ist.
Auf diesem Bild kann man die Struktur der Äste um die Mispel ganz gut erkennen:
Mispel 1.JPG
Mispel 1.JPG (776.94 KiB) 101 mal betrachtet
Wie ihr seht, ist die Struktur der Äste folgende: 2 dicke Äste links und rechts, 2 Äste quer sowie überkreuzt und 3 kleinere Äste vor, hinter oder zwischen den Beiden, die über Kreuz liegen. Der Erdboden ist an dieser Stelle recht flach, nur einen Spatenstich tief, dann kommt eine Geröllschicht, die sich mit dem Spaten kaum durchstechen lässt und mit der Spitzhacke wollte ich hier nicht arbeiten (ja ich habe so eine) weshalb ich es bei dieser Tiefe beließ.

Die Mispelsorte ist übrigens eine "Holländische Riesenmispel", die gehört zu den alten Sorten und ist damit garantiert frei von Genmanipulation, die etwa in den 1930. Jahren begonnen haben. (Z.b. die Apfelsorte "Gala" ist ein genmanipulierter Apfel laut Wikipedia)
Ich habe mir mal diese Gen-Eingriffe bei Bäumen vor einiger Zeit mal angesehen und was offiziell als Genmanipulation gilt und was nicht und ich musste dabei feststellen, dass die offiziellen Richtlinien Betrug sind. Man greift schon lange vorher in die Gene ein und behauptet dann: "Das ist keine Genmanipulation" obwohl eindeutig an den Genen herumgespielt wurde. Verboten sind in Deutschland nur die aller radikalsten Methoden, weshalb man leider sagen muss, dass wahrscheinlich alle Apfelsorten im Supermarkt genmanipuliert sind, mit Ausnahme des Boskoops, weil alte Sorte.
Als alte Sorte gilt bei mir alles, was vor dem Beginn der Genmanipulation an Pflanzen entstanden ist. Es gibt aber auch neue Sorten, die nicht genmanipuliert sind, weil Wild entstanden, also im natürlichen Prozess der Selektion, wie z.b. der Maierapfel.
Mir ist es ein Rätsel, warum man es so eilig mit den Äpfeln hat, dass man ständig in die Gene eingreift, nur um der Natur egoistische Begierden aufzuzwingen, die nicht besser schmecken, nicht gesünder sind und auch nicht robuster als alles, was es vorher gab. (Es ist in allen Punkten sogar eher das Gegenteil der Fall)

Zurück zum Schutzzaun der Mispel. Nachdem ich die Grundstruktur abgesteckt habe, verband ich die über Kreuz liegenden Äste miteinander sowie alle 5 Hauptäste mit einem dünnen Sisalseil. Sisal hat sich für diesen Zweck als optimal herausgestellt, da es fester und steifer (ähnlich wie Nylon) ist als Jute oder Hanf, die eher weich sind und deshalb sehr nachgiebig. Jute und Hanf sind meiner Ansicht nach dafür besser geeignet, um z.b. Tomaten damit anzubinden.
Nachdem alles verbunden war, sägte ich noch zu hohe Äste ab und damit war der Schutzzaun fertig:
Mispel 2.JPG
Mispel 2.JPG (889.37 KiB) 101 mal betrachtet
Wie ihr zudem am Fuß des Zauns sehen könnte, habe ich hier noch weitere und verästelte Zweige platziert, weil ich dachte, dass hier vielleicht noch etwas zu viel Platz zum Durchschlüpfen ist.
Unterpflanzt habe ich die Mispel mit Knoblauch und einer Honigbeere.


Ich glaube, im Dezember war es, da hatte ich euch ja mal ein Übersichtbild im Schnee gezeigt, wo man sehr klein eine weitere Neuheit erkennen konnte. So sieht die besagte Neuheit aus der Nähe aus:
Ausgeschwärzte Pfosten.JPG
Ausgeschwärzte Pfosten.JPG (628.34 KiB) 101 mal betrachtet
Ich lasse euch aus Spaß an der Sache mal raten.
Was denkt ihr, soll damit bezweckt werden?

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Re: Permakulturgarten Lichtenstein - Schwäbische Alb

Beitrag von Hapy » Mo Feb 26, 2024 23:37

Manu hat geschrieben:
Mo Feb 26, 2024 15:41
(Z.b. die Apfelsorte "Gala" ist ein genmanipulierter Apfel laut Wikipedia)
Manu, Wikipedia ist keine zuverlässige Quelle für Informationen. Jeder kann da schreiben, was er will. In der Regel gibt es da andere Nutzer, die "Fake News" wieder löschen.

Wenn ich Wikipedia zur "Apfelsorte Gala" aufrufe (am 26.2.2024), dann ist da nichts von Gentechnik zu lesen.

Dort ist zu lesen:

"‘Gala’ ist das Ergebnis von Züchtungen des neuseeländischen Züchters James Hutton Kidd. Kidd kreuzte einen ‘Cox Orange’ mit einem ‘Red Delicious’ und erhielt daraus eine neue Sorte, Kidds Orange Red.[5] Die Kreuzung von Kidds Orange Red mit Golden Delicious wurde 1934 von H. J. Kidd in Greytown, Neuseeland durchgeführt und 1965 in den Verkehr gebracht."

Zugegeben, auch das müsste noch überprüft werden.

Übrigens: Mutationen, wie sie im Wikipedia-Artikel erwähnt sind, haben noch nichts mit Gentechnik zu tun.

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Re: Permakulturgarten Lichtenstein - Schwäbische Alb

Beitrag von Manu » So Mär 03, 2024 14:16

Siehe hier unter Apfelschorf:
https://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%BCn ... pfelschorf

Kann sein das das in meiner Erinnerung ein bisschen durcheinander gekommen ist.
Aber ich gehe davon aus, das dieser Apfel längst Normalität ist und man nur so tut als sei es nicht so.
In der Genmanipulation ist inzwischen ein umfangreiches Marketing entstanden das immer mit derselben Lüge arbeitet.
"Die normalen Früchte und Gemüse sind nicht resistent genug, also brauchen wir Gentechnik um weniger zu spritzen." Aber die Wirklichkeit hat das genaue Gegenteil schon längst bewiesen, keine Ackerfrüchte müssen so extrem gespritzt werden wie Genmanipulierte. Z.b. der Zuckerrohr für den E10 Sprit.
Diese Rechnung der Werbung funktioniert genau 1 Jahr und danach sind diese Pflanzen viel anfälliger als alle anderen und zwar deshalb, weil die beworbenen Eigenschaft, das diese Äpfel sich nicht mehr verändern können, genau zu diesem Problem führt. Was sich nicht mehr anpassen kann, kann in der Natur auch nicht überleben und folglich muss es radikal gespritzt werden, damit es überhaupt funktionieren kann.
Die Lösung für das Giftproblem ist nicht die Gentechnik sondern Artenvielfalt.
Die Gentechnik ist nichts anderes als eine patentierte Missgeburt der Pharmakonzerne um den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen und das lediglich ein tolles Marketing hat aber sonst nur Nachteile.
Also sei hier an euren gesunden Menschenverstand appelliert, seit wann ist die Werbung denn bitte die Wahrheit?

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Re: Permakulturgarten Lichtenstein - Schwäbische Alb

Beitrag von Tscharlie » So Mär 03, 2024 17:01

Angebranntes Holz ist im Übergangsbereich: Erde-Luft weniger anfällig geben Fäulnis.
Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier. M.Gandhi

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