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hallo!
ich kann so nicht sagen, was falsch gemacht wurde, man müsste es schon sehen. aber lavendel ist, soweit es der "echte lavendel" und nicht der schopflavendel oder andere besondere züchtung ist, völlig unproblematisch und in deinem lehmigen boden müsste dieser gut gedeihen. eingehen wird er, wenn:
1. der lehmige boden dauerhaft zu feucht ist (fehlende dränage)!!!
2. nach der pflanzung zu wenig gegossen wurde
3. (zu viel) gedüngt wurde
ansonsten kann man nichts falsch machen mit levendel, wenn alle drei faktoren beachtet wurden, und trotzdem der lavendel eingegangen ist, so ist das schlicht und einfach pech. lavendel ist eine sehr ausdauernde und dobuste pflanze.
schopflavendel und viele endere sorten sind nicht winterhart (rhein-main-gebiet).
pflanzzeit ist völlig egal (rhein-main-gebiet).
TIPP:
vor dem pflanzen boden ausgiebig lockern, sand und pflanzhumus beimengen (nicht viel) und mit rindenmulch 3-4 cm abdecken, angiessen, nicht düngen
ich kultiviere lavendel in verschiedenen böden völlig ohne probleme
LG
pixelfeindlich
ich kann so nicht sagen, was falsch gemacht wurde, man müsste es schon sehen. aber lavendel ist, soweit es der "echte lavendel" und nicht der schopflavendel oder andere besondere züchtung ist, völlig unproblematisch und in deinem lehmigen boden müsste dieser gut gedeihen. eingehen wird er, wenn:
1. der lehmige boden dauerhaft zu feucht ist (fehlende dränage)!!!
2. nach der pflanzung zu wenig gegossen wurde
3. (zu viel) gedüngt wurde
ansonsten kann man nichts falsch machen mit levendel, wenn alle drei faktoren beachtet wurden, und trotzdem der lavendel eingegangen ist, so ist das schlicht und einfach pech. lavendel ist eine sehr ausdauernde und dobuste pflanze.
schopflavendel und viele endere sorten sind nicht winterhart (rhein-main-gebiet).
pflanzzeit ist völlig egal (rhein-main-gebiet).
TIPP:
vor dem pflanzen boden ausgiebig lockern, sand und pflanzhumus beimengen (nicht viel) und mit rindenmulch 3-4 cm abdecken, angiessen, nicht düngen
ich kultiviere lavendel in verschiedenen böden völlig ohne probleme
LG
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Tontöpfe ins Wasser legen vor Bepflanzung?
Verfasst am: Mi Okt 05, 2005 12:54 Titel: Tontöpfe
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Guten Tag!
Ich als der Gartenspezialist schlechthin
also nicht wirklich
brauche mal einen Rat und zwar... ich habe mir für meinen Balkon Tontöpfe gekauft und jetzt erinnere ich mich gelesen zu haben, dass man diese erstmal ein paar Stunden ins Wasser legen soll, bevor man sie bepflanzt
und dann, wenn wir schon mal dabei sind....
Chrysanthemen sind nicht alle winterhart, oder? Wie lange halten die sich? Bis Ende November? Mitte Dezember? :neutral:
Hoffe, dass mir jemand schnell antworten kann?
Vielen Dank

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Guten Tag!
Ich als der Gartenspezialist schlechthin



und dann, wenn wir schon mal dabei sind....

Hoffe, dass mir jemand schnell antworten kann?
Vielen Dank

Blumen sind schön! ;O)
- Bio-Gärtner
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Gemischte Kultivierung
Gegen diese Zusammenstellung gibt es keine Bedenken.
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Töpfe
Alle Töpfe sollten vor dem Gebrauch in Wasser gelöst werden.
Alle Chrysanthemen sind nicht vor Wintergebrauch geschützt, aber die meisten Winter-Chrysanthemen.
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Steingarten
Lesen Sie unter 'Gartenformen, Teilbereiche' das Kapitel Steingarten.
Gartenkralle
Hallo
!
Ich habe mal eine Frage. Wir haben einen relativ großen Gemüsegarten und einen schweren Lehmboden. Nun haben wir die Bodenstruktur zwar mit Sand und jährlichem eingraben von Rinderdung schon verbessert, aber er läßt sich trotzdem nur schwer hacken. Ist der Boden zu naß, dann klebt er an der Hacke und wenn er zu trocken ist-huch- dann komme ich kaum in den Boden rein und er bricht in großen Schollen. Nun rät mir meine Mutter zu einer Gartenkralle und bei ebay sind die Bewertungen ja fast zu gut um glaubhaft zu sein. Meine Frage:
- Nützen die Gartenkrallen auch bei schwerem Boden etwas und vorallem halten die Zinken das auch aus??
- Von welcher Firma sollte man sie kaufen? (im Baumarkt kosten sie etwa 50 Euro--> ist schon ganz schön teuer)
Hat denn jemand Erfahrung mit den Gartenkrallen?
Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.
Viele liebe Grüße von Gänseblümchen

Ich habe mal eine Frage. Wir haben einen relativ großen Gemüsegarten und einen schweren Lehmboden. Nun haben wir die Bodenstruktur zwar mit Sand und jährlichem eingraben von Rinderdung schon verbessert, aber er läßt sich trotzdem nur schwer hacken. Ist der Boden zu naß, dann klebt er an der Hacke und wenn er zu trocken ist-huch- dann komme ich kaum in den Boden rein und er bricht in großen Schollen. Nun rät mir meine Mutter zu einer Gartenkralle und bei ebay sind die Bewertungen ja fast zu gut um glaubhaft zu sein. Meine Frage:
- Nützen die Gartenkrallen auch bei schwerem Boden etwas und vorallem halten die Zinken das auch aus??
- Von welcher Firma sollte man sie kaufen? (im Baumarkt kosten sie etwa 50 Euro--> ist schon ganz schön teuer)
Hat denn jemand Erfahrung mit den Gartenkrallen?
Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.
Viele liebe Grüße von Gänseblümchen
Hallo Gänseblümchen
Mit einer Gartenkralle habe ich noch nicht gearbeitet, mit tonigem Lehmboden schon, seit vielen Jahren. Nach meiner Feststellung lassen sich die mit dieser Bodenart verbundenen Erschwernisse mit mechanistischen Mitteln dauerhaft nicht lösen. Hier meine Ratschläge:
Akzeptiere den Boden wie er ist, Lehm ist prima. Mache Bodenpflege zu deiner gärtnerischen Hauptaufgabe. Wichtig ist, die Bodenstruktur zu verbessern und den Wasserhaushalt zu beherrschen. Fruchtbaren, biologisch aktiven Gartenboden kann man weder kaufen, noch kann man ihn von Maschinen oder Geräten herstellen lassen. Man muss ihn sich erarbeiten und zwar durch konsequentes Handeln.
Das Wichtigste ist, den Boden immer bedeckt zu halten, zu jeder Jahreszeit. Vorzugsweise mit Heu oder Laub. Auch nach jeder Entnahme wird die Fläche sofort wieder abgedeckt, oder mit Gründüngung eingesät. Neupflanzungen grundsätzlich mit Vlies abdecken und dieses so lange als möglich drauf lassen.
Verzichte in den ersten Jahren auf Wurzelgemüse, auch auf Kartoffeln.
Von selbst hergestelltem Kompost sollte so viel verfügbar sein, dass die Neuauflahe pro Jahr etwa 2 cm beträgt. Der vorhandene Rinderdung sollte über die Kompostierung auf die Beete kommen.
In jedes Pflanzloch und jede Saatrille großzügig Urgesteinmehl einstäuben.
Grundsätzlich niemals umgraben! Andernfalls beerdigst du die mühevoll gewonnene obere Humusschich. Bei Beetvorbereitung nur die oberen max. 10 Zentimeter durcharbeiten. Vertraue auf die Tätigkeit der Bodenlebewesen und der Tiefwurzler. In der Einbringung von Sand oder anderer Materialien sehe ich keinen Nutzen.
Ich wünsche Ausdauer, Geduld und einen von Jahr zu Jahr fruchtbareren Boden.
Mit einer Gartenkralle habe ich noch nicht gearbeitet, mit tonigem Lehmboden schon, seit vielen Jahren. Nach meiner Feststellung lassen sich die mit dieser Bodenart verbundenen Erschwernisse mit mechanistischen Mitteln dauerhaft nicht lösen. Hier meine Ratschläge:
Akzeptiere den Boden wie er ist, Lehm ist prima. Mache Bodenpflege zu deiner gärtnerischen Hauptaufgabe. Wichtig ist, die Bodenstruktur zu verbessern und den Wasserhaushalt zu beherrschen. Fruchtbaren, biologisch aktiven Gartenboden kann man weder kaufen, noch kann man ihn von Maschinen oder Geräten herstellen lassen. Man muss ihn sich erarbeiten und zwar durch konsequentes Handeln.
Das Wichtigste ist, den Boden immer bedeckt zu halten, zu jeder Jahreszeit. Vorzugsweise mit Heu oder Laub. Auch nach jeder Entnahme wird die Fläche sofort wieder abgedeckt, oder mit Gründüngung eingesät. Neupflanzungen grundsätzlich mit Vlies abdecken und dieses so lange als möglich drauf lassen.
Verzichte in den ersten Jahren auf Wurzelgemüse, auch auf Kartoffeln.
Von selbst hergestelltem Kompost sollte so viel verfügbar sein, dass die Neuauflahe pro Jahr etwa 2 cm beträgt. Der vorhandene Rinderdung sollte über die Kompostierung auf die Beete kommen.
In jedes Pflanzloch und jede Saatrille großzügig Urgesteinmehl einstäuben.
Grundsätzlich niemals umgraben! Andernfalls beerdigst du die mühevoll gewonnene obere Humusschich. Bei Beetvorbereitung nur die oberen max. 10 Zentimeter durcharbeiten. Vertraue auf die Tätigkeit der Bodenlebewesen und der Tiefwurzler. In der Einbringung von Sand oder anderer Materialien sehe ich keinen Nutzen.
Ich wünsche Ausdauer, Geduld und einen von Jahr zu Jahr fruchtbareren Boden.
Lasst uns mehr Natur wagen!
Ganz großes Bravo, Färber, für deinen Beitrag, da setz ich meine Unterschrift fett drunter!
Zur Gartenkralle kann ich nichts sagen, außer, dass es wahrscheinlich ziemlich Kraft kostet, sie in die Erde zu bekommen, geschweigen denn zu drehen.
Ich glaube, es ginge leichter mit einem Sauzahn oder SZ-Wühler, der hat nur einen Zinken, fast in U-Form und lockert auf kleiner Breite, eben so breit der Hacken ist. Braucht nicht viel Kraft. Außerdem lässt ihn die U-Form eben nur in der obersten Schicht aktiv werden, was vor Pflanzungen und Sämereien nötig ist.
Ansonsten sparsam mit mechanischen Geräten, wie der Färber schon sagt.
Niemals Mist und andere Düngemittel in den Boden versenken, alles über den Kompost laufen lassen, da wird verdaut. Reife Komposterde auf die Beete und zugedeckt (Schutz)!
Komposterde ist eigentlich nichts anderes, als Mikroorganismen mitsamt der Wohnung in den Garten zu bringen. Alle vorhandenen Rohstoffe sind verschnabuliert und verdaut. Die Ausscheidungen der Bodentierchen allein ist die optimalste Düngung für Pflanzen und Kompost plus Mulch ist die pure Einladung für die Kleinstlebewesen, zu futtern, sich wieder entleeren und sich munter zu vermehren. Je mehr Tierchen da sind, desto wüchsiger das Obendrüber, je vielfältiger die Gesellschaft, desto gesünder der Garten.
Was sag ich, hat ja Färber alles schon gesagt.
Gisela grüßt
Zur Gartenkralle kann ich nichts sagen, außer, dass es wahrscheinlich ziemlich Kraft kostet, sie in die Erde zu bekommen, geschweigen denn zu drehen.
Ich glaube, es ginge leichter mit einem Sauzahn oder SZ-Wühler, der hat nur einen Zinken, fast in U-Form und lockert auf kleiner Breite, eben so breit der Hacken ist. Braucht nicht viel Kraft. Außerdem lässt ihn die U-Form eben nur in der obersten Schicht aktiv werden, was vor Pflanzungen und Sämereien nötig ist.
Ansonsten sparsam mit mechanischen Geräten, wie der Färber schon sagt.
Niemals Mist und andere Düngemittel in den Boden versenken, alles über den Kompost laufen lassen, da wird verdaut. Reife Komposterde auf die Beete und zugedeckt (Schutz)!
Komposterde ist eigentlich nichts anderes, als Mikroorganismen mitsamt der Wohnung in den Garten zu bringen. Alle vorhandenen Rohstoffe sind verschnabuliert und verdaut. Die Ausscheidungen der Bodentierchen allein ist die optimalste Düngung für Pflanzen und Kompost plus Mulch ist die pure Einladung für die Kleinstlebewesen, zu futtern, sich wieder entleeren und sich munter zu vermehren. Je mehr Tierchen da sind, desto wüchsiger das Obendrüber, je vielfältiger die Gesellschaft, desto gesünder der Garten.
Was sag ich, hat ja Färber alles schon gesagt.
Gisela grüßt
Hi, Ihr Lieben!
Danke für die nette und informative Antwort. Oh,oh - wir haben jedes Jahr umgegraben und den Mist direkt vom Bauern eingearbeitet. Unser eigener Kompost reicht nicht aus um eine echte Humusschicht aufzutragen. Nur gut, dass mein Mann im letzten Herbst nicht dazugekommen ist umzugraben. Und ich hatte noch mit ihm gemeckert!!!
Mit dem Sauzahn habe ich noch nie gearbeitet und den SZ- Wühler kenne ich auch nicht. Die lasse ich mir im Baumarkt zeigen und investiere dann lieber dort. Woher bekommt man dieses Gesteinsmehl? Meint Ihr mit Vlies auch die schwarze Folie? Damit kam ich im letzten Frühjahr nicht zurecht.
Übrigens habe ich auch Giselas Hinweise zur Wühlmaus mit Interesse gelesen. Schade, dass wir bei Göttingen /Niedersachsen wohnen und Augsburg so weit weg ist. Ich hätte sie gerne mal zum Kaffee eingeladen und danach zur Mäusejagd. Ehrlich!!! Ich wollte schon Dynamit in die Gänge legen
Vielen herzlichen Dank für die Antworten und viele liebe Grüße von dem
Gänseblümchen
Danke für die nette und informative Antwort. Oh,oh - wir haben jedes Jahr umgegraben und den Mist direkt vom Bauern eingearbeitet. Unser eigener Kompost reicht nicht aus um eine echte Humusschicht aufzutragen. Nur gut, dass mein Mann im letzten Herbst nicht dazugekommen ist umzugraben. Und ich hatte noch mit ihm gemeckert!!!
Mit dem Sauzahn habe ich noch nie gearbeitet und den SZ- Wühler kenne ich auch nicht. Die lasse ich mir im Baumarkt zeigen und investiere dann lieber dort. Woher bekommt man dieses Gesteinsmehl? Meint Ihr mit Vlies auch die schwarze Folie? Damit kam ich im letzten Frühjahr nicht zurecht.
Übrigens habe ich auch Giselas Hinweise zur Wühlmaus mit Interesse gelesen. Schade, dass wir bei Göttingen /Niedersachsen wohnen und Augsburg so weit weg ist. Ich hätte sie gerne mal zum Kaffee eingeladen und danach zur Mäusejagd. Ehrlich!!! Ich wollte schon Dynamit in die Gänge legen


Vielen herzlichen Dank für die Antworten und viele liebe Grüße von dem
Gänseblümchen

Liebe Gisela!
Danke für den Hinweis. Einen Sauzahn haben wir. Nur benutzt hatte ich ihn noch nie. Das ändert sich jetzt pronto.
Die Wühlmäuse ärgern mich schon arg. An der Südseite haben wir "teure" Bäume (Aprikose, Nektarine, Pfirsich) und die sind eine Leckerei für die Viehcher. Wir haben die letzten schon in Kaninchendraht gepflanzt, weil sie jedes Frühjahr umgefallen sind. Die Wurzeln waren komplett aufgefressen!!
Ich finde die Gänge immer nur zufällig und habe mit der Zangenfalle bisher lediglich 5 Stück in den vergangenen drei Jahren gefangen. Wir haben viel viel mehr. Gift habe ich auch schon mengenweise gelegt. Nur soviel fressen sie davon nicht. Warum auch, das Gemüse und die Frühlingszwiebeln schmecken sicher bessen. Wenn der Schnee weg ist, dann schlage ich noch einmal zu. Bisher habe ich den Fehler gemacht und den Gang vergrößert, damit die Zange richtig auf dem Boden steht. Dann eine Möhre rein und einen schwarzen Garteneimer obendrauf. Kommen die Wühlmäuse tatsächlich auch an die Oberfläche? Ich habe in meiner Blumenrabatte ein riesiges Loch gefunden und es ist oben offen. Meine Blumenzwiebeln sind alle in Pflanzkörbchen gesetzt und da fressen die Viehcher sie trotzdem. Entweder gehen sie von oben rein, oder sie beißen die Stäbe durch!!!! Vor uns ist alles Brachland und meine Nachbarn haben nur Nadelbäume und ein paar Sträucher im Garten. Bei uns ist das "Schlaraffenland". Wenn ich eine Maus gefangen hatte, dann war sie so groß und fett wie eine Ratte. Ekelig!!!
Wirklich schade, dass Du so weit weg wohnst.
Ich wünsche Dir einen guten Start in`s neue Jahr und bedanke mich ganz herzlich bei Dir.
Viele liebe Grüße
Vom Gänseblümchen
Danke für den Hinweis. Einen Sauzahn haben wir. Nur benutzt hatte ich ihn noch nie. Das ändert sich jetzt pronto.
Die Wühlmäuse ärgern mich schon arg. An der Südseite haben wir "teure" Bäume (Aprikose, Nektarine, Pfirsich) und die sind eine Leckerei für die Viehcher. Wir haben die letzten schon in Kaninchendraht gepflanzt, weil sie jedes Frühjahr umgefallen sind. Die Wurzeln waren komplett aufgefressen!!
Ich finde die Gänge immer nur zufällig und habe mit der Zangenfalle bisher lediglich 5 Stück in den vergangenen drei Jahren gefangen. Wir haben viel viel mehr. Gift habe ich auch schon mengenweise gelegt. Nur soviel fressen sie davon nicht. Warum auch, das Gemüse und die Frühlingszwiebeln schmecken sicher bessen. Wenn der Schnee weg ist, dann schlage ich noch einmal zu. Bisher habe ich den Fehler gemacht und den Gang vergrößert, damit die Zange richtig auf dem Boden steht. Dann eine Möhre rein und einen schwarzen Garteneimer obendrauf. Kommen die Wühlmäuse tatsächlich auch an die Oberfläche? Ich habe in meiner Blumenrabatte ein riesiges Loch gefunden und es ist oben offen. Meine Blumenzwiebeln sind alle in Pflanzkörbchen gesetzt und da fressen die Viehcher sie trotzdem. Entweder gehen sie von oben rein, oder sie beißen die Stäbe durch!!!! Vor uns ist alles Brachland und meine Nachbarn haben nur Nadelbäume und ein paar Sträucher im Garten. Bei uns ist das "Schlaraffenland". Wenn ich eine Maus gefangen hatte, dann war sie so groß und fett wie eine Ratte. Ekelig!!!
Wirklich schade, dass Du so weit weg wohnst.
Ich wünsche Dir einen guten Start in`s neue Jahr und bedanke mich ganz herzlich bei Dir.
Viele liebe Grüße
Vom Gänseblümchen