Hapys wilder Garten

Für alle Themen die zwar mit Gärtnern irgendwie zu tun haben aber nicht so recht in die anderen Foren passen. Fachsimpeleien, mehr persönliches, etc.

Moderatoren: Carolyn, Bio-Gärtner

Antworten
Benutzeravatar
Hapy
Gartenprofessor
Gartenprofessor
Beiträge: 139
Registriert: Mo Sep 19, 2016 22:26
Antispam-Sicherheitsabfrage: 63
Wohnort: Klimazone 6b / Naturraum 05

Hapys wilder Garten

Beitrag von Hapy » Sa Aug 17, 2019 21:50

Zuerst ein Bild, wie wild der Garten heute aussieht. Zugegeben, das ist nur ein kleiner Ausschnitt des Gartens, aber die Pflanzen haben dieses Eck vollkommen zugewuchert. Da zudem der Zugang zu diesem Bereich schwierig ist (wegen der Pflanzen) ist er auch nicht besonders gepflegt. Weitere Bilder werde ich sicher noch einstellen.
DSC_0255_s.jpg
Hapys wilder Garten
DSC_0255_s.jpg (230.25 KiB) 728 mal betrachtet
Der Garten war aber nicht immer so wild. Als wir Haus und Grundstück vor ca. 25 Jahren gekauft hatten, sah der Garten noch sehr übersichtlich aus. Er war vermutlich ca. 10 Jahre vorher angelegt worden. Bepflanzt war der Garten mit einer Ligusterhecke vor der Terrasse. Daran anschließend, dem Zaun entlang, eine Bluthasel, ein Zierapfel, eine Forsythie, ein Flieder. Dann zwei Fichten und eine Kiefer (eine der Fichten fehlt hier auf dem Bild bereits), eine Kolkwitzie ein Holunder, ein panaschierter Hartriegel und ein Bauernjasmin. In der umschlossenen Fläche standen damals noch zwei Kirschbäume und eine Zwetschge.
Die Vorgabe bei der Anlage mag wohl gewesen sein, dass die Einfriedung möglichst rasch blickdicht wird. Damals sah das Ganze natürlich noch etwas locker aus, da die Bäume und Büsche noch nicht allzu groß waren.
Die Terrassenplatte war ca. 30 cm höher als das Bodenniveau, so dass sich zwischen der Terrasse und der Ligusterhecke ein schmaler Graben gebildet wurde. Da dieser noch durch eine Fichte in Nachbars Garten beschattet wurde, wuchs da auch nicht besonders viel.
Dia580_s.jpg
Vor 25 Jahren
Dia580_s.jpg (169.35 KiB) 728 mal betrachtet
Mehr dann beim nächsten Mal.

Mia
Bio-Genie
Bio-Genie
Beiträge: 2865
Registriert: Fr Jun 04, 2010 22:27
Antispam-Sicherheitsabfrage: 63
Wohnort: östliches NRW
Geschlecht:

Re: Hapys wilder Garten

Beitrag von Mia » So Aug 18, 2019 16:35

Mensch, Hapy, :smile:

Dein Beet auf dem ersten Foto - es könnte tatsächlich bei mir sein. :wink:
Naja, aber es gibt auch Leute, die das mögen. Vor allem die fliegenden Insekten und Kleinviecher im und auf dem Boden lieben dergleichen! - So tun wir wenigstens ein gutes Werk für die Natur!!! Ein Paradies für Wildtiere und Insekten - davon gibt es viel zu wenige!

Das zweite Foto sieht dagegen richtig tot aus....

Aber Du hast auch noch eine gewisse Übersichtlichkeit darin, denn man sieht, wie die Pflanzen größenmäßig gestaffelt sind. Einmal gut durchjäten, paar Sachen etwas beschneiden - dann genügt es auch wieder (strengeren) nachbarlichen Ansprüchen. :wink:
Ich habe heute auch alles mögliche eingekürzt, der gesamte Kofferraum ist voll.
Mein Nachbar hatte mir nämlich was erzählt, von Pflanzen, die über die gemeinsame Hecke wachsen. Und das geht - für ihn - natürlich nicht! Wenn ich das dann nicht zügig entferne, kommt er, und reißt und bricht alles was ihn stört, durchaus rauh und unliebenswürdig ab.
Du meine Güte! Es könnte ja seinen Rasen dahinter geringfügig beschatten! :pfeif:

Gottseidank gehört er noch nicht zu den Menschen, die jetzt Steine überall haben müssen.
Okay--- das kann ja noch kommen. Er ist auf dem besten Weg dahin.

Eben, beim Hundegang, habe ich mir wieder an den Kopf gefasst. Seit einigen Jahren ist es Mode, insbesonders Vorgärten mit Steinflächen zu gestalten. In der Regel geht das so, dass zunächst eine Gartenbaufirma kommt, alles einebnet, und dann den Boden mit einem Unkrautvlies aus Plastik verschließt. An einigen Stellen wird das Vlies eingeschnitten, in diese Löcher werden gern Koniferen ( möglichst solche, die spiralförmig beschnitten sind) oder harte Gräser gesetzt.
Dann kommt eine Lage Steine auf die gesamte Fläche, häufig Grauwacke in individuell unterschiedlichen Körnungen. Diese Flächen findet man- nahezu immer- neben einer breiten Plattierung, die zum Hauseingang und zu den Garagen führt. Davon ausgehend gibt es weitere streifenförmige Plattierungen, die in Halbkreisen oder Quadraten verlegt wurden, und in diesen "Mustern" sieht man nun etwas andere Steinarten: in hellgrau und dunkelgrau, antrazit, rötlich oder weiß, bisweilen Kiesel. Aus dieser 'dekorativen' Steinwüste ragen wiederum einzelne harte Pflanzen empor: Koniferen, Gräser, Kirschlorbeer. Bisweilen findet man auch einen steinernen Brunnen. Daneben steht im Sommer in der Regel eine Schale mit blühenden Pelargonien. - Ein Farbtupfer!

Und dann kommt etwas, das ist für mich fast der Hammer! Da stellen sich doch Leute tatsächlich einen großen Findling vor die Haustür! Mit ihrem eingemeißelten Namen! Oder den Namen in Kupfer oder Messing gegossen und irgendwie aufgebracht!
Ich kann es nicht ändern, aber diese steinernen Riesenzähne, neben einer Haustür, wirken auf mich wie Grabsteine!

Das ganze Ensemble, mit den Steinbeeten, mit der einzelnen blühenden Schale dabei, erinnert mich sowieso an Friedhof.

Ich habe dann den starken Eindruck, diese Leute ( und es werden immer mehr!) haben sich schon zu Lebzeiten ihren Friedhof in den Garten geholt. Ich kann den Gedanken auch nicht mehr abschalten, nachdem er sich einmal festgesetzt hat.

Dazu kommen noch diese modischen Gabionenmauern!
Ich stehe vor den Gabionen, stehe vor der Plattierung, stehe vor den Mustern aus zerkleinerten Steinen und empfinde: Friedhof.
Eigentlich ist das furchtbar, bei jedem zweiten Garten "Friedhof" denken zu müssen.
Keine lebenden Tiere - alles tot. Und die Hausbewohner finden das auch noch schön....

Und, diese verdammte Mode hat sich schon soweit durchgesetzt, dass selbst bis jetzt unberührte Rasenflächen damit dekoriert werden, zum Stolze der Besitzer. Die müssen es ja ihren 'steinreichen' Nachbarn gleichtun...
Also, man sieht einen Rasen, aber in der Mitte wurde ein Quadrat ( oder eine Salinoform) mit Plattierung umgeben, die Mitte wohl mit Plastik verdichtet, dann mit hellen Steinen (wie schon gesagt, gern Grauwacke) ausgelegt. Daraus wachsen nun zwei dunkle Heucherella, begleitet von drei grauen Betonkugeln.

Ich kann nicht anders, ich empfinde: Friedhof!

Wer denkt dabei über Bodenversiegelung nach, über die Auswirkungen auf unser Klima und über den Tod der Insekten? Wohl niemand.

Tut mir leid, wenn ich Deinen Thread damit jetzt sprenge, Hapy. Ich werde es auch nicht mehr wiedertun. Vielleicht kann Carolyn das in einen extra Thread verschieben?

Noch etwas Gutes für Dich und mich: Ein Garten ist doch der Spiegel der Seele, oder? Wenn darin keine Freiheit herrscht, kein überreiches Blühen und auch wildes Gedeihen- herrscht sie auch nicht in unseren Herzen.

Lieben Gruß
Mia
Ich möchte so ein guter Mensch werden, wie meine Hunde von mir glauben, dass ich es bin.

Benutzeravatar
Hapy
Gartenprofessor
Gartenprofessor
Beiträge: 139
Registriert: Mo Sep 19, 2016 22:26
Antispam-Sicherheitsabfrage: 63
Wohnort: Klimazone 6b / Naturraum 05

Re: Hapys wilder Garten

Beitrag von Hapy » So Aug 18, 2019 22:34

Hallo Mia,

Das erste Foto ist vor einigen Tagen aufgenommen worden. Es zeigt natürlich nicht den gesamten Garten. Was es mit diesem Stück Garten auf sich hat, werde ich sicher noch erzählen. Natürlich sieht der ganze Garten nicht ganz so wild aus. Davon aber später mehr.

Das zweite Foto zeigt den Garten etwa ein Jahr nach der Übernahme. Von der zweiten Fichte abgesehen, die Du Dir zwischen Fichte und Straßenschild vorstellen musst, war das Ganze sicher sehr übersichtlich. Ich kann mir nicht vorstellen, wie der Garten nach der Neuanlage ausgesehen hat. Das Bild zeigt den Garten im Frühjahr, ohne Laub und da erscheint alles sehr locker. Aber nach ein paar Jahren begannen die Kronen der Kirschbäume ineinander zu wachsen und auch die Lücke zur Zwetschge (im Bild hinter der Kiefer versteckt) wuchs allmählich zu.

Gerne hätte ich einen Plan für eine langsame Umgestaltung des Gartens gehabt, aber die einschlägigen Betriebe wären allenfalls für radikale Lösungen (alles raus und alles neu) zu gewinnen gewesen. Das ist das Problem in vielen Gärten. Sie durchleben drei Phasen: eine juvenile Phase, in der die Pflanzen noch nicht den Schutz bieten, der gewünscht wird, eine Phase, in der der Garten "optimal" aussieht und die Phase der Vergreisung.

Besser wäre es doch, wenn nicht alle Bäume und Sträucher gleichzeitig alt werden. Im Schatten der alten Bäume und Sträucher junge Pflanzen heranziehen und dann einen Generationswechsel einleiten. Einen dynamischen Garten gestalten, das wäre es.

Hapy

Mia
Bio-Genie
Bio-Genie
Beiträge: 2865
Registriert: Fr Jun 04, 2010 22:27
Antispam-Sicherheitsabfrage: 63
Wohnort: östliches NRW
Geschlecht:

Re: Hapys wilder Garten

Beitrag von Mia » Di Aug 20, 2019 19:17

Ja, einen "dynamischen" Garten anzulegen wäre gut!
Ich hoffe, Du hast das jetzt halbwegs bei Dir hinbekommen, Hapy?

Ich bin nach wie vor der Meinung, dass es richtig war, die Bäume und die höher wachsenden Sträucher aus dem kleinen Gartenstück rauszunehmen!
Sie hätten Dich zugewuchert. So hattest Du die Möglichkeit, den Garten nach Deinem Gusto zu gestalten. Ich bin sicher, es ist Dir auch gelungen!
Ich freue mich schon auf weitere Fotos!

Für heute einen lieben Gruß
Mia
Ich möchte so ein guter Mensch werden, wie meine Hunde von mir glauben, dass ich es bin.

Benutzeravatar
Hapy
Gartenprofessor
Gartenprofessor
Beiträge: 139
Registriert: Mo Sep 19, 2016 22:26
Antispam-Sicherheitsabfrage: 63
Wohnort: Klimazone 6b / Naturraum 05

Re: Hapys wilder Garten

Beitrag von Hapy » Di Aug 20, 2019 21:39

Ich sollte noch etwas nachtragen:

Das Grundstück hat ca. 500 m2, davon nehmen das Haus und die Garage ca. 115 m2 ein. Zieht man die Garagen einfahrt und den Eingangsbereich ab, so verbleiben ca. 255 m2 für den grünen Garten.

Ich habe natürlich nicht alle Bäume und Sträucher auf einmal gerodet, sondern erst dann, wenn ich den Eindruck hatte, dass sie für den Garten zu groß geworden sind, bzw. anderweitig "reif" waren. (Monilia bei den Kirschen) Entsprechend ist Neues entstanden.

Ich muss jetzt meine alten Photos (aus der vordigitalen Zeit) durchforsten, um Bilder zu finden, die die langsame Umgestaltung des Gartens zeigen.

Übrigens habe ich keinen Landschaftspfleger gefunden, der bereit gewesen wäre, ein auf fünf oder acht Jahre angelegtes Umgestaltungskonzept zu erstellen, anzubieten. Dabei wäre ich bereit gewesen, auch für die Erstellung eines Konzeptes zu bezahlen.

Hapy

Mia
Bio-Genie
Bio-Genie
Beiträge: 2865
Registriert: Fr Jun 04, 2010 22:27
Antispam-Sicherheitsabfrage: 63
Wohnort: östliches NRW
Geschlecht:

Re: Hapys wilder Garten

Beitrag von Mia » Mi Aug 21, 2019 21:48

Nächstes Mal mach ich das für Dich! - Wenn Du mich lässt!
Aber ich bin sicher, Du hast es auch selber total gut hinbekommen, Hapy!

Ich finde fast, es ist leichter, einen Garten zu gestalten, in dem schon etwas wächst, als einen, in dem erst mal rein gar nichts da ist. Wie jetzt in meinem. Man kann sich an nichts orientieren.
Man hat nur Gras.

Dabei ist es doch das Erste was man tut, nach der Sonne zu gucken! Wo scheint sie hin? Wo steht sie länger? Wo gibt es Schattenwürfe? Wo gibt es täglich bleibende Schattenwürfe? Kommen sie durch das Haus oder durch Sträucher/Bäume? Will man die Schattenwürfe behalten - oder lieber wegbekommen? So bin ich jedenfalls bisher immer vorgegangen. Eine bereits vorhandene Vegetation gibt einem schon Aufschluss darüber, was man eigentlich vor sich hat.
Und sei es nur, dass Sträucher sich in eine bevorzugte Richtung ziehen, oder dass der Rasen an bestimmten Stellen Moos bildet. Allein daraus kann man schon etwas lesen.

Hier hatte ich das alles nicht. Ich hatte eine mit Gras eingesäte Fläche, seit langer Zeit nicht mehr beschnitten, so dass das harte Gras einen halben Meter hoch war. Dazu hatte ich andere Stellen im Garten, wo einfach die Erde fehlte und gar nichts wuchs. Also, ich konnte mir kein rechtes Bild machen.
Ich hab's trotzdem versucht, und halbwegs ist es auch hingekommen.
Ich meine, man weiß ja, dass die Sonne im Osten aufgeht... und dass das Wetter - der Regen- auch in meiner Region bevorzugt aus Westen kommt. So wusste ich, dass die Ostbeete zum Beispiel relativ trocken sein würden, auch, weil zum großen Teil das Hausdach etwas darüber ragt. Diese Beete habe ich am besten eingeschätzt, und die sind mir auch am besten gelungen. Ich habe da problemlos die richtige Bepflanzung gewählt.

Anders war es mit Südlicht im hinteren Garten. Als ich das Haus kaufte, war es Sommer und alles glänzte hinten vor Licht. Ich bin auf den Teufel nicht auf die Idee gekommen, dass das Haus diesen Gartenteil den gesamten Winter über in tiefen Schatten tauchen würde!
Die Sonne steigt dann nicht mehr über den Dachfirst und das Haus beschattet den Hintergarten, bis in den April.
Doch, ein bisschen bin ich schon auf die Idee gekommen. Für meinen Steingarten habe ich eine linke Ecke gewählt, wo der Hausschatten nicht hinfällt. Leider liegt sie ganz westlich, bekommt also relativ viel Regen! - Meine Einschätzung war also etwas falsch gedacht! Das merkte ich aber erst ab dem zweiten Jahr, als sich in meinem 'trockenen' Steingarten ganz andere Pflanzen als erwartet ansiedelten. Die Feuchtigkeit liebende Pestwurz zum Beispiel. :wink:
Da sagt einem die Natur ganz deutlich, dass man sich mit der Einschätzung eines Standortes wohl vertan hat. :pfeif:
Heute weiß ich, dass der Steingarten ganz nach rechts, in die Nähe der Ostbeete gehört. Aber das wusste ich beim Einzug und auch nach dem ersten halben bis ganzen Jahr nicht.
Von daher ist es immer gut, sich Zeit zu lassen und alles was wächst, erstmal genau zu beobachten.

Für heute einen lieben Gruß
Mia
Ich möchte so ein guter Mensch werden, wie meine Hunde von mir glauben, dass ich es bin.

Benutzeravatar
Hapy
Gartenprofessor
Gartenprofessor
Beiträge: 139
Registriert: Mo Sep 19, 2016 22:26
Antispam-Sicherheitsabfrage: 63
Wohnort: Klimazone 6b / Naturraum 05

Re: Hapys wilder Garten

Beitrag von Hapy » Di Sep 03, 2019 21:30

Ja, die Umgestaltung eines Gartens dauert seine Zeit, zumindest wenn nicht alles herausgerissen werden soll und neu angelegt werden soll. Aber so etwas gibt nach dreißig Jahren eben einen alternden Garten, wie bei einer Nachbarin. Sicher bietet ein solcher Garten für Vögel und Insekten ein sicheres Refugium über all die Jahre. Aber es ist ein alternder Garten!

Ich habe jetzt auf meinem Rechner gesucht, um einen Gartenplan zu finden, der die Situation wiedergibt, wie sie bei der Übernahme war, aber ich habe nur Zeichnungen gefunden, die meine Ideen wiedergeben, die ich damals hatte. Diese wurden nie verwirklicht. Aber ich werde versuchen, aus den Zeichnungen einen "alten" Gartenplan zu rekonstruieren. Aber das wird sicher noch etwas Zeit in Anspruch nehmen.

Hapy

Benutzeravatar
Hapy
Gartenprofessor
Gartenprofessor
Beiträge: 139
Registriert: Mo Sep 19, 2016 22:26
Antispam-Sicherheitsabfrage: 63
Wohnort: Klimazone 6b / Naturraum 05

Re: Hapys wilder Garten

Beitrag von Hapy » Mi Sep 18, 2019 19:27

Es hat jetzt einige Zeit gedauert, bis ich die Daten zusammen stellen konnte. Der Garten sah, als wir das Haus kauften so aus:
GARTEN1.png
Gartenplan 1
GARTEN1.png (54.1 KiB) 156 mal betrachtet
Da der Garten vermutlich zehn Jahre zuvor angelegt worden war, gab es da noch etwas freien Platz. Das sollte sich jedoch ändern, nachdem die Bäume größer geworden waren. Wie es weiter ging? Demnächst erzähle ich weiter.

Hapy

Benutzeravatar
Carolyn
Moderator
Moderator
Beiträge: 4341
Registriert: Do Mai 07, 2009 17:28
Antispam-Sicherheitsabfrage: 63
Wohnort: jwd. in Oberbayern
Geschlecht:

Re: Hapys wilder Garten

Beitrag von Carolyn » Do Sep 19, 2019 12:36

Kann es sein, dass diese Vielzahl an (auch) Sträuchern dazu gedacht war, einen lockeren Sichtschutz zu bilden, der weniger massiv ist als die Ligusterhecke?
Nur so kann ich mir erklären, was sich die Vorgänger dabei gedacht haben. :nachdenk:
Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird. (Winston Churchill)

Benutzeravatar
Hapy
Gartenprofessor
Gartenprofessor
Beiträge: 139
Registriert: Mo Sep 19, 2016 22:26
Antispam-Sicherheitsabfrage: 63
Wohnort: Klimazone 6b / Naturraum 05

Re: Hapys wilder Garten

Beitrag von Hapy » Do Sep 19, 2019 19:23

Hallo Carolyn,

Du magst recht haben, dass der Erstbesitzer Wert darauf gelegt hatte, dass der Garten rasch eingewachsen (und blickdicht) ist. Auf dem Bild weiter oben sieht der Garten auch noch übersichtlich aus, aber Bäume und Sträucher werden größer und größer. Zugeben muss ich auch, dass ich in einem Garten im Quartier Bepflanzungen gesehen habe, die so eng waren, dass sich die Sträucher nach einiger Zeit selbst Konkurrenz gemacht haben.

Wir haben im ersten Jahr im wesentlichen geschaut, was wo wächst und eine Ecke für den Kompost vorbereitet (dort wo der Bauernjasmin stand).

Und am Ende des ersten Jahres verwandelte sich eine der Fichten in einen Weihnachtsbaum.

Demnächst erzähle ich mehr darüber, wie es weiter ging.

Hapy

Antworten