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zweefeu
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Efeurettung

Beitrag von zweefeu » So Okt 23, 2005 19:54

Hallo, kann ich denn einfach die Zweige vom Efeu in die Erde stecken? Wandeln sich dann die Klammerwurzeln zu Saugwurzeln um? Wann ist der günstigste Zeitpunkt? Am jetzigen Standort muß mein Efeu dem Bau weichen. :cry: :cry:

naturfroh

Eiche und Sträucher

Beitrag von naturfroh » Di Okt 25, 2005 16:21

Hilfe es ist passiert
wir haben uns dazu durchgerungen an der Nachbarseite drei Fichten abzuholzen. Etwas weiter daneben steht eine ausgewachsene Eiche. Nachbars Blicke sind jetzt möglich - sehr ungewohnt!
Nun möchten wir möglichst schnell blickdichte Sträucher pflanzen,
evtl. Wildsträucher. Was verträgt den sauren Boden außer Rhododendron
die stehen bereits in der vorderen Reihe und sind noch relativ klein.
Es sollte möglichst naturnah aussehen. Hat jemand eine Idee?[/quote][/code]

naturfroh

Efeu

Beitrag von naturfroh » Di Okt 25, 2005 16:29

Der Efeu ist so schnellwüchsig und läßt sich eigentlich jederzeit gut
bewurzeln. Es reicht etwas Erde und vielleicht ein Stein obendrauf,
jetzt nur noch feucht halten und er wächst an. :smile:

gast

Beitrag von gast » Mi Okt 26, 2005 12:42

der einheimische hartriegel (cornus sanguinea) müsste das schon gut schaffen. wächst schnell, wird so ca. 4-5 m hoch und genauso breit. sieht für einen wildstrauch recht hübsch aus, hat im herbst eine schöne rote blattfärbung und kann bei bedarf problemlos zurückgeschnitten werden.

chicago

Re: Bananenbäume

Beitrag von chicago » Do Okt 27, 2005 21:01

putzer hat geschrieben:Hallo meine Bananenbäume haben einen milchigen belag auf den Blättern
und werden sehr schnell welk. Bitte um Hilfe :roll:
Hey Putzer,
habe das selbe Problem. Die neuen Blätter sehen richtig gesund aus, doch nach ein paar Tagen bekommen sie den weißen Belag. Habe alle alten Blätter entfernt, doch der Baum sieht immer kränker aus. Auch ich wäre außerst dankbar für einen Tip oder Hinweis, was für ein Belag das ist (Läuse?) und wié man den in den Griff bekommt. Danke an Putzer und allen Antwortern. :?: :?: :crybaby:

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Hortensien trocknen

Beitrag von Bio-Gärtner » Fr Okt 28, 2005 17:25

Das sollte wohl nur möglich sein mit hängenden Blumen und nur mit trockenem Klima. Alles andere ist wenig umweltverträglich. Auch über der Heizung sollte es nicht geschehen.

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Hortensien überwintern

Beitrag von Bio-Gärtner » Fr Okt 28, 2005 17:31

Vermehrung durch Teilung, Stecklinge aus Seitentrieben, im Spätsommer oder durch Triebspitzen bei 20°. Sie sollten keine Knospen haben und behalten nur die obersten zwei Blätter. - Hortensien können sehr alt werden.
Wenn die Hortensien ihre Ruhestätte behalten wollen, dann müssen sie im Winter etwas abgedeckt bleiben. Hortensien sind winterhart, nur im ersten Pflanzjahr mit Reisig schützen.

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Milchiger Belag

Beitrag von Bio-Gärtner » Fr Okt 28, 2005 17:43

Ich könnte mir vorstellen, dass es einen milchigen Belag aus einem Schildlausbefall gibt:
Befallene Topfpflanzen von nicht befallenen absondern. Natürliche Feinde sind die Australischen Marienkäfer (bei mind. 20°) mit Larven, die Larven der Florfliegen, Schlupfwespen (sie parasitieren aber nur bestimmte Wollläuse). Anagyrus fusciventris, Leptomastidea abnormis, Leptomastix dactylopii, Pseudophycus maculipennis (Fachhandel), Schwebfliegen, Wanzen. Siehe http://www.bba.de/inst/bi/nuetzl_2.htm + http://www.bba.de/inst/bi/nuetzl_1.htm.

Kapuzinerkresse auf die Baumscheibe säen. Dauerhafte Abwehr durch Kräftigung aller Pflanzen mit mehrmaliger Spritzung von Schachtelhalmtee. Keine stickstoffbetonte Düngung. Im Winter und im Frühjahr (Austriebsspritzung) mit Paraffin-Weissöl (Frühjahr nur abends) spritzen oder Schädlingsfrei Naturen und Ammoniaklösung (beide erst nach erfolgreicher Probe an einem Blatt an der ganzen Pflanze anwenden, Vorsicht vor allem bei zarten weichen Blättern). Zusatz von Spiritus weicht die Wachshülle auf. 'Pflanzenölemulsionen'. Schädlingsfrei Naturen, Promanal neu für hartlaubige Pflanzen, Spruzit für weichlaubige Pflanzen und für Pflanzen im Freien, Raptol. Schmierläuse halten sich oft am Wurzelhals oder in Erdspalten auf, auch Pflanzenstützen müssen mit einbezogen werden bei der Bekämpfung. - Melissengeist mit Parfümzerstäuber spritzen. Mit 96%igem Alkohol bepinseln.

Topfpflanzen ins Freie setzen, von anderen Topfpflanzen isolieren, da die jungen Wollläuse mobil sind. Befall bei Überwinterung beruht oft auf zu hoher Temperatur. Bei Beginn des Befalls die Läuse mit einem Wattestäbchen, das mit Öl oder Spiritus getränkt ist, vorsichtig betupfen oder mit warmen Wasser, dem einige Tropfen Spülmittel zugesetzt sind, abwaschen. Ggf. Pflanze zurückschneiden. Hartlaubige Pflanzen behandeln mit Promanal AF Neu Schild- und Wolllausfrei, weichlaubige mit Spruzit Schädlingsfrei oder Raptol Schädlingsspray. Befall bei Überwinterung beruht oft auf zu hoher Temperatur. Bei Kübelpflanzen müssen ganzjährig die Ameisen bekämpft werden, damit die Nützlinge nicht von ihnen verfolgt werden.

Schildläuse übertragen auch Bakterien und Viren.

1puma
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Bäume roden

Beitrag von 1puma » Fr Okt 28, 2005 22:23

Hallo,
ich versuche, eine Zwetschgenbaum zu roden. Dazu habe ich um den Baum den Boden entfernt,Wurzeln freigelegt und abgehackt. Aber der Baum will sich nicht umreißen lassen. Bei uns gibt es Lehmboden, und dunklen Oberboden.
Z.Z. ist es sehr trocken - müßte ich evtl. das Rodungsloch intensiv wässern?

Der Baum ist sehr hoch und alt und überwiegend trocken geworden.

Bei Birn- und Apfelbäumen bin ich mit meinem Rodungssystem erfolgreich. Oder liegt es daran, daß Zwetschgen anders gelagerte Wurzeln haben könnte.?

Wer weiß Rat?

Tschüss
*

Hans99
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Beitrag von Hans99 » Sa Okt 29, 2005 19:35

@ Andreas
Muß es unbedingt Ende August sein?

Habe ansonsten postive Erfahrungen damit, große Rhododendren im November umzupflanzen. Die Dinger waren sicher 2 m bist 2,5 m hoch. Wir konnten sie einschießlich Wurzelballen z.T. nur mir 4 Männern bewältigen.
Für das Anwachsen war es sicher nicht schlecht, dass wir ihnen in ihrer neuen Heimat größere Mengen Torf gegönnt haben und häufig gewässert haben.

Gruß

Hans

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Walnußbaum düngen

Beitrag von Hans99 » Sa Okt 29, 2005 19:53

Hallo,

was könnt Ihr mir empfehlen um meinem Walnußbaum (steht jetzt im 2. Jahr hier) etwas Gutes zu tun, damit er sich möglichst gut und schnell entwickelt? Wir haben hier relativ leichten sandigen Boden.

Habe ihm in diesem Jahr mal ein paar Hornspäne gegönnt.


Gruß Hans

Gast

nicht nötig

Beitrag von Gast » Sa Okt 29, 2005 21:38

Zitat: Der Walnuß bevorzugt nährstoffreiche, tiefgründige, frische Böden mit alkalischer Reaktion (z.B. sandiger Lehm). Liebt bei recht hohem Wasserbedürfnis beständige Grundwasserverhältnisse mit einem Stand um 1,50 m.
Das dürfte bei euch wohl einigermaßen zutreffen. Düngung o.ä. ist in der Regel nicht notwendig. Wenn es sehr sandig ist, einmal im Jahr etwas Kompost (1-5 cm) auf die Baumscheibe auftragen und in jungen Jahren bei großer Trockenheit (wie z.B. vor 2 Jahren) gelegentlich gießen. Das müßte gut reichen.
Im übrigen trägt der Walnußbaum erst ab ca. dem 10. Jahr Früchte, kann aber auch bis zum 15. dauern. Also nicht wundern.

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