Hallo Rosenkenner,
Stimmt es, dass man Wildtriebe an Rosen daran erkennt, dass sie mehr als 5 Blätter haben? Bei meinen Kletterrosen habe ich so etwas entdeckt, obwohl diese Triebe aus dem alten Holz ausschlagen und nicht von der Wurzel her kommen. Bevor ich mit der Rosenschere losgehe, frage ich mal lieber!!!
Schönen Gruss
Hallo federmohn, ,
danke für deine Antwort - die Rosenschere bleibt erstmal, wo sie ist. Magst du mir noch erklären was T-Hybriden sind und woran ich sie erkennen kann?
L.G.
Teehybriden sind jene Sorten, die von der Blütenform her am ehesten den Schnittblumen-Rosen gleichen und nur eine edel geformte Blüte pro Stiel haben. Es ist eine bestimmte Zuchtlinie unter den Rosen.
danke - bin ich wieder schlauer geworden. Ich könnte mit vorstellen, dass diese neuen langen Triebe an der Hauswand befestigt werden müssen und dann erst im nächsten Jahr Blüten ausbilden, oder?
Habe im Frühjahr dieses Haus mit grossem Garten gekauft und bin Rosen-Neuling. Von den Teehybriden habe ich dann auch noch jede Menge - Gloria Dei und so.
Gruss aus dem hohen Norden
grundsätzlich brauchen Kletterrosen eine Stütze - generell wird aber empfohlen, diese mit mindestens 15 cm Abstand zur Hauswand anzubringen, damit die Luft dahinter zirkulieren kann. Das beugt ein wenig Pilzerkrankungen bei den Rosen vor.
Und dann sollten die Haupttriebe der Kletterrosen möglichst waagrecht bis fächerförmig an der Stütze angebunden werden. Diese Haupttriebe bringen dann im nächsten Jahr die blühfähigen Seitentriebe hervor und zwar je waagrechter der Trieb ist desto mehr.
Die so genannte Kapstachelbeere habe ich in diesem Jahr das erste Mal vorgezogen und eingepflanzt. Nach verhaltenem Beginn sind sie noch ganz gut gewachsen. Jetzt habe ich die erste rausgerissen. Sie hat zwar einen umfangreichen, aber begrenzten feinfaserigen Wurzelstock. Also anders als die "Lampion"-Physalis.
Die Früchte, die einen grünen Lampion haben, der im Herbst braun wird, sind hell- bis mittelorange und gut essbar. Leider sind bei mir im kalten Nordhessen bis jetzt nur wenige Früchte so reif geworden, dass man sie essen kann.